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Bohnen, Busch- oder -Stangen

Die Heimat der Bohne ist ursprünglich Mittel- und Südamerika, insbesondere Süd- und Westmexiko. Zusammen mit Mais sind Bohnen seit jeher ein wichtiges Hauptnahrungsmittel der dortigen Bevölkerung. Weltweit gehören Bohnen zu den wichtigsten Kulturpflanzen und sind außerdem ein sehr wichtiger Eiweißlieferant. Im europäischen Klima gedeihen Bohnen problemlos ohne besondere Ansprüche an den Standort.

Bohnen gehören zu der Familie der Leguminosen. Deren Mitglieder sind alle in der Lage, mit Knöllchenbakterien eine Symbiose einzugehen. Mit Hilfe dieser Symbiose können die Leguminosen (dazu gehören neben den Bohnen auch die Erbsen, die Lupinen und alle Kleearten) den Stickstoff der Luft direkt in pflanzenverfügbare Eiweißverbindungen umwandeln. Gerade im ökologischen Anbau ist dies eine sehr wertvolle Eigenschaft, da diese Pflanzen keine zusätzliche Düngung mit Mist oder anderen organischen Stickstoffdüngern benötigen. Diese Eigenschaft ist wohl auch der Grund für ihren sehr hohen Eiweißgehalt. Deshalb sind diese zwei Gemüsearten auch sehr wichtig für die vegetarische Küche, die ja mehr oder weniger ganz auf tierisches Eiweiß verzichtet.

Bezüglich ihres Nährwertes sind Bohnen hoch einzuschätzen. Neben Eiweiß enthalten sie Kohlenhydrate, die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Spurenelemente, Pro-Vitamin A sowie die Vitamine der B-Gruppe, C und E. Dem Tee aus reifen und trockenen Bohnenhülsen wird eine entwässernde und harntreibende Wirkung nachgesagt, die auch zur Behebung von Stoffwechselstörungen bei Gicht und Rheuma beitragen soll.

Für Anhänger der Rohkosternährung sind Bohnen allerdings weniger geeignet. Sie enthalten die Stickstoffverbindung Phasin, die bei Aufnahme von größeren Mengen roher Bohnen giftig ist und nur durch Kochen oder durch Milchsäuregärung zerstört wird. Abschließend sei vielleicht noch erwähnt, daß die Bohnen und besonders die Erbsen durch das recht mühsame Pflücken relativ teuer werden.

Der recht günstige Preis für konservierte Ware erklärt sich dadurch, daß man beide Gemüse auch mit dem Vollernter in großen Mengen günstig ernten kann – nur werden die Früchte dabei meist so stark angeschlagen, daß man sie anschließend sofort verarbeiten muß.

 

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