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Kaki

Diospyros kaki, Synonyme sind: Kakipflaume, Chinesische Dattelpflaume, Japanische Aprikose

Heimat
Die Kaki stammt aus Japan, Süd-Korea, China. Der Anbau ist in allen wärmeren Ländern möglich, also auch in Italien, Südfrankreich und Spanien.

Beschreibung
Kakis, botanisch Beerenfrüchte, wachsen an Sträuchern oder 3-15 m hohen Bäumen. Die Früchte reifen sehr spät, oft erst nach Blattfall im Herbst. Die Früchte, mit 4 großen Kelchblättern am  Stielansatz, messen 6-8 cm im Durchmesser, sind ungerippt und wiegen 100 - 400 g. Ihre Farbe ist bei einigen Sorten gelb, bei den meisten jedoch orange bis tomatenähnlich  tiefrot. Die Schale ist dünn, glatt und glänzend. Bei der Reife wird die Frucht weich und saftig. Das geleeartige Fruchtfleisch enthält 8, zuweilen auch mehr Kerne, doch sind die kommerziell angebauten Sorten meist samenlos. Kakis schmecken anfangs herb, bei voller Reife aber  angenehm süßlich, doch ohne ausgeprägtes Aroma, bei einigen Sorten leicht nach Vanille.

Die Früchte enthalten als rasche Energiequelle 13-19 % Glucose und sind reich an Vitaminen, besonders an Provitamin A (2000 I.E.). Eine Neuzüchtung der Kaki stellt die in Israel gewonnene "Sharon" dar.

Verwendung

Die Kaki entwickelt erst in einem Stadium, in dem andere Früchte bereits als überreif abgelehnt werden, ihren vollen köstlichen Geschmack. Man sollte sie also unbedingt liegen lassen, bis sie fast überreif erscheint!! Kakis isst man roh, indem man die Frucht zerteilt und die dünne Schale abzieht, oder man löffelt das Fruchtfleisch aus der Schale. Man kann sie aber auch sehr gut zu Obstsalaten, Kompotten Konfitüren, Mus, Speiseeis, Quarkspeisen u.a. verwenden. In Ostasien werden Kakis auch als Trockenobst sehr geschätzt. Als Kakifeigen werden sie manchmal auch bei uns angeboten.

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